Neubau einer Produktionshalle mit Bürofläche

SEW DC Ulm

Hallenstützen
Eingespannt in Köcherfundamenten
Kranbahn
1,6 t, Zweifeldträger über 12 m
Verwaltung
Ortbeton, Geschossdecken 30 cm

Neubau einer Produktionshalle mit angeschlossenem Verwaltungsgebäude in Dornstadt bei Ulm. Die Halle dient Produktion und Logistik und ist für Staplerverkehr und Kranbetrieb ausgelegt.

Tragwerk

Die Halle ist eine Stahlkonstruktion. Die Hallenstützen sind unten eingespannt und stehen in Köcherfundamenten, die als Blockfundamente ausgebildet sind. Vor der Ausführungsplanung wurden die Varianten „eingespannte Stützen“ und „Zweigelenkrahmen“ in einer Studie verglichen, um die Fundamentabmessungen zu ermitteln; ausgeführt wurde die Variante mit Einspannstützen im Köcher. Die Aussteifung in Längsrichtung übernehmen Dach- und Wandverbände. Das Dach liegt auf Pfetten im Raster von 2,89 m und ist mit Trapezblech, Wärmedämmung und Folie eingedeckt; die Dachhöhe beträgt +7,50 m. Eine Photovoltaikbelegung ist vorgesehen, die Trapezprofile der belegten Dachfläche wurden 2024 gesondert nachgerechnet. Die Außenwände bestehen aus Isopaneelen und Industrieverglasung. Das Verwaltungsgebäude ist ein Massivbau in Ortbetonbauweise und wird über Geschossdecken und Stahlbetonwände ausgesteift. Die Geschossdecken sind 30 cm dick, die Treppenläufe Fertigteile.

Besonderheiten

  • Hallenstützen für Staplerprall bemessen; die Einspanntiefe im Köcher folgt aus dieser Anpralllast.
  • Kranbahn für einen 1,6-t-Kran: Zweifeldträger mit 12 m Spannweite auf eigenen Kranbahnstützen, Vordach 12,00 m × 3,90 m bei 5,00 m Höhe.
  • Bodenplatte der Halle 25 cm dick (C 30/37) für eine Nutzlast von 5 t/m².
  • Schneeanwehung entlang der Achse 5 auf 4 m Länge mit erhöhter Schneelast berücksichtigt.

Unsere Leistung

Tragwerksplanung vom Entwurf bis zur Begleitung der Ausführung.

Weitere Referenzen
Weitere Referenzen